Wer hat schon Bock auf alte Säcke?

Hallo Ihr.

Wer als Bestandskunde in diesen Tagen unser Futter bestellt, der wird eine offensichtliche Änderung bemerken: Wir stellen gerade unsere Säcke um … Das betrifft sowohl das Hunde- wie auch das Katzenfutter, aber die Unterschiede sind deutlicher beim URFLEISCH für Hunde zu sehen. Statt der alten, braunen Papiersäcke gibt es jetzt mattweiße Beutel. Hier seht Ihr mal ein Vergleichsfoto:

Die Beutel sehen jetzt schöner aus, bringen die Farben mehr zur Geltung und Hundefutter sowie Katzenfutter füllen wir jetzt in die selben Beuteln ab. Dann sieht man gleich: einen Marke – Dr. Berg. Aber das sind nur optische Feinheiten. Ausschlaggebend dafür, warum wir uns überhaupt mit einer neuen Verpackung beschäftigt haben, waren zwei ganz andere Punkte, die uns schon seit einiger Zeit Kopfzerbrechen bereitet haben: die Umwelt und der Schutz des Futters. In diesem Beitrag wollen wir Euch unsere Überlegungen näher bringen und erklären, wie es zu unserer Entscheidung gekommen ist, uns von den Papiersäcken beim Hund und den alten Katzenfutterbeuteln zu verabschieden. Und los geht’s …

 

Feiert uns – aber nicht dafür

Wir haben für unsere URFLEISCH-Papiersäcke oft viel Lob bekommen. Ganz klar, sie fühlen sich einfach toll an in der Hand und sie sehen nach „Natur“ aus. Mit einem Papiersack in der Hand hat man ein „grüneres Gefühl“ und kann sich der Illusion hingeben mehr zu tun für den Umweltschutz, als „die Anderen“ mit ihrem Kunststoffzeugs. Die Wahrheit ist: Genau das Gegenteil ist der Fall! Schon der Vergleich der Rohstoffe Papier und Kunststoff (natürlich kommt es immer auch drauf an, welcher Kunststoff es ist) bringt erstaunliche Dinge ans Licht. Hättet Ihr beispielsweise gewusst, dass für die Papierherstellung mehr Energie verbraucht wird, als für die meisten Kunststoffe? Hinzu kommt, dass Papier nicht fettdicht ist. Tierfutter aber enthält Öle und Fette, die Eure Hunde und Katzen brauchen. Also muss auf das Papier eine Beschichtung drauf. Und die ist – wie sollte es anders sein – aus Kunststoff. Das ganze nennt man dann „Verbundstoff“, es sind also verschiedene Materialien, die miteinander verbunden sind. Und das ist ziemlich schlecht für die Umwelt. Hier im Video zeige ich Euch, was ich meine:

Video Beschichtung Papiersack

Die Ökobilanz von Kunststoffbeuteln ist also besser als die von Papiersäcken. Schaut doch mal beim Deutschlandfunk vorbei, die haben da einen Artikel drüber gemacht: LINK

Es kommt also drauf an, was mit mit dem Kunststoff macht, den man verwendet. Am besten wäre es, die Verpackung wegzulassen, aber das geht natürlich in unserem Fall nur selten (obwohl sich immer mehr Kunden direkt das Futter mit einer Tonne bei uns in Cham abholen … Die neuen Beutel sind in jedem Fall recyclebar, werden also wiederverwendet und leben dann ein zweites Leben als Wasserrohr oder sowas. Das ist besser, als irgendwo im Meer zu schwimmen.

 

Das Wichtigste ist das Futter

Der zweite Punkt, der uns immer mal wieder Sorgen bereitet hat, ist, dass die Beschichtung im Papiersack hin und wieder „gebrochen“ ist, so dass die Säcke dann nicht mehr vollständig fettdicht waren. Die Ware stand dann fettig im Regal. Und das wollte natürlich keiner kaufen … Wie kommt das? Wir hier behandeln unsere Säcke ganz sorgsam, aber je größer die Läden werden (das ist nicht immer der Grund, aber der häufigste), denen wir unser Futter ins Lager liefern, desto automatisierter läuft da alles ab. Und die Mitarbeiter dort haben oft nicht die Zeit oder die Ruhe (oder was weiß ich), sich um unsere empfindlichen Papiersäcke speziell zu kümmern (was ich verstehen kann). Aber auch bei sorgsamer Behandlung konnten wir hier bei uns immer mal wieder Fettflecken beobachten. Und das ist natürlich nicht so toll. Hier seht Ihr, wie sowas aussieht:

Man sieht richtig, wie auf dem ersten Foto der Fettfleck von der Bruchkante an der Faltung ausgeht. Dort ist die Beschichtung innen eben nicht mehr intakt. Das sieht nicht nur hässlich aus, sondern ist auch nicht so gut für das Produkt. Wir verkaufen unsere Chargen zwar immer sehr schnell, d. h. es steht i. d. R. nicht sehr lange irgendwo im Regal – und bei uns sowieso nicht – aber jetzt kann auf jeden Fall nichts mehr passieren und das Futter für Eure Hunde und Katzen ist bestens geschützt!

 

Verbesserungsmöglichkeiten auch beim Katzenfutter

Die Katzenfutterbeutel waren auch zuvor schon fettdicht, allerdings war das Material sehr „wabblig“ und sah schnell unansehnlich aus. Hier könnt‘ Ihr Euch ein Video anschauen, wie viel besser der neue Beutel im Vergleich zum alten ist:

Video Unterschiede Katzenfutterbeutel

Unser URFLEISCH und unsere FELIKATESSEN haben zukünftig also die gleichen Beutel. Das sieht für uns einfach runder aus. Das ist das eine. Das andere ist, dass wir durch alles, was wir machen – Videos, Texte, aber auch mit unseren schlanken Rezepturen – Klarheit in die Fütterung unserer Haustiere bringen. Da ist es nur folgerichtig, dass sich das auch in der Produktpalette widerspiegelt: So haben wir die 2,5-kg-Säcke beim Hund und die 300-g-Beutel bei der Katze aus dem Sortiment genommen, ganz einfach deswegen, weil es das Sortiment nur unnötig vergrößert hat. Unnötig? Ja, diese Größen waren bei Euch nicht sehr beliebt. Stattdessen habt Ihr immer wieder nach 5- und 10-kg-Beuteln für Katzenfutter gefragt. Jetzt gibt es alle unsere Trockenfutter für Hund und Katze übersichtlich in 1, 5 und 10 kg. Gut, oder? 🙂

 

Was gibt es noch?

Ich habe Euch noch ein kurzes Video gemacht zu den Vorteilen der neuen Säcke allgemein. Hier könnt Ihr es Euch ansehen:

Video Vorteile neue Beutel

Sind schon ein paar deutliche Vorteile, oder? Und um das Thema vom Anfang noch mal aufzugreifen: wir finden, dass die neuen Beutel wirklich sehr viel besser aussehen! Das DR.-BERG-Logo strahlt förmlich und die Farben der Sorten kommen ganz toll raus, finden wir. Was denkt Ihr? Gefällt Euch die neue Verpackung? Hattet Ihr schon einen neuen Beutel in der Hand? Wir würden uns sehr über Feedback freuen.

 

Alles Gute für Euch und Eure Tiere.

Euer Tierarzt Dr. Gregor Berg

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