Hunde- und Katzenfutter von Dr. Berg

Tierfutter ohne Schnickschnack und Werbetrends

Katzenfutter Hundefutter

So sieht unser Tierfutter aus

Auf der Seite „Gelebte Werte“ haben wir Dir etwas über uns erzählt, über unsere Motive und unsere Vorstellungen. Ganz klar, dass sich das auch in unserem Futter widerspiegelt. Denn: Wir wissen, was wir tun und sind entschlossen, das umzusetzen!

Das Kernteam von Dr. Berg besteht aus drei Tierärzten, die langjährige Erfahrungen haben mit Tieren und deren Krankheiten, mit Schlachtung und Lebensmittelhygiene, sowie mit bedarfsgerechter Fütterung und Ernährungsphysiologie. Hier kannst Du unser Team genauer anschauen: >>Dein starkes Team<<

Wir stehen dafür, dass Eure Haustiere mit einem qualitativ hochwertigen Futter garantiert bedarfsgerecht ernährt werden. Deswegen hat unser Futter diese Merkmale:

  • eine schlanke Rezeptur mit wenigen ausgewählten Zutaten
  • aus klar verständlichen Rohstoffen hergestellt
  • enthält kein Exotenfleisch, sondern nur Fleisch von Tieren, das bei uns in ausreichend hoher Qualität verfügbar ist
  • folgt keinen Trends, sondern erfüllt wissenschaftliche Anforderungen an ein bedarfsgerechtes Futter

Überzeuge Dich selbst von unserem Futter für Deine Hunde und Katzen! Ein Futter, ohne Tricks und Angebersprüche. Ganz genau so, wie Du es machen würdest, wenn Du unser Wissen hättest: aus besten Zutaten und so, dass alle Nährstoffe enthalten sind.

Und wenn noch Fragen offen bleiben oder wenn Du Probleme hast mit der Fütterung Deiner Hunde und Katzen?

Dann bekommst Du bei uns konkrete Antworten und kostenfrei die beste Futterberatung, die Du finden wirst unter info@dr-berg-tiernahrung.de oder 09944-30 76 142.

 

„Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“

Antoine de Saint-Exupéry

Lass Dir keine Märchen erzählen

Gut auskennen muss man sich also, damit man ein Futter optimal nährstoffdeckend konzipieren kann. Und das reicht? Nein, denn auch die besten Rohwaren haben eine natürliche Schwankung an Vitaminen und Mineralstoffen. Zusätzlich gehen während der Herstellung des Futters auch noch manche Vitamine verloren. Egal wo Du Deine Karotte herhast – ob vom Discounter oder vom Biomarkt – wenn Du sie kochst, dann wird sie danach weniger Vitamine haben. Und diese Reaktion kann man nicht verhindern.

Und was ist mit „schonend gegart“? Entweder kochst Du etwas oder nicht. Punkt. Lass Dir also keine markigen Sprüche erzählen, die sich nicht mit der Wirklichkeit decken. Zu guter Letzt vermindert sich der Nährstoffgehalt während der Lagerzeit auch noch etwas. Bei Dr. Berg Tiernahrung spielt das eher weniger eine Rolle, da wir immer nur sehr kleine Mengen auf einmal produzieren und die einzelnen Chargen immer sehr schnell verkauft werden. In einem Alleinfutter muss man diese Lagerungsverluste dennoch berücksichtigen. Was macht man nun?

Durch eine sinnvolle Kombination an Zutaten versucht man so viele Nährstoffe wie möglich auf diesem Weg ins Futter zu bringen (zumindest machen wir das so). Die Vitamine und Mineralstoffe, von denen man weiß, dass sie

  • in den Zutaten natürlicherweise großen Schwankungen unterliegen
  • während der Herstellung teilweise kaputtgehen
  • Lagerungsverlusten unterliegen

gibt man dem Futter dann als Zusatzstoffe hinzu. Das ist für ein Alleinfutter eine absolute Notwendigkeit. Das sage nicht nur ich, darin sind sich die Fachleute an den Universitäten einig. Ein Alleinfutter ohne Zusatzstoffe gibt es nicht.

Marketing und starke Vereinfachung verschleiern die wirkliche Qualität

Bleib skeptisch gegenüber den vielen „Marketing-Herstellern“, die derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen und z. B. behaupten, sie hätten „Weiderind“ oder „Freilandhühner“ in ihrem Futter verarbeitet. Das haben sie nicht. Selbst im Lebensmittelbereich, der viel strenger überwacht wird, gelten solche Aussagen zur Haltung größtenteils als (unzulässige) Werbeaussagen. Mach Deine Entscheidung für ein Futter nicht davon abhängig.

In Wahrheit ist es gar nicht so einfach zu beurteilen, was „gute Qualität“ ist und was nicht. Hierzu ein Beispiel und die Frage, `Für welches Fleisch würdest Du Dich entscheiden?´:

1. Fleisch aus einem kleinen, familiär-geführten Bauernhof in Bayern, weniger als 10 Rinder, der Bauer kümmert sich noch persönlich um die Tiere und bringt sie selber zum handwerklich betriebenen Schlachthof. Klingt gut? Finden wir auch. Dahinter verbirgt sich aber manches Mal das hier:

2. Fleisch aus ausländischer Massentierhaltung, d. h. einem Betrieb mit knapp 1.000 Mastbullen, die Tier werden in großen Sattelzügen nach Deutschland transportiert und dann dort in großen Schlachtfabriken geschlachtet. Das könnte so aussehen:

Sei offen, aber bleib‘ kritisch

Was wir nicht sagen ist, dass die Realität immer so aussieht wie in dem Beispiel oben. Aber trotzdem gibt es das! Alle Tierärzte in unserem Team, also Gregor, Steffi und Jasmin haben jahrelang in Schlachthöfen gearbeitet und dort die Schlachtung, den Tierschutz und die Fleischhygiene überwacht. Und wir können Dir aus eigener Erfahrung sagen: Die Bilder oben gibt es immer wieder. Zum Beispiel den überforderten Landwirt, der es nicht mehr schafft, seine Tiere ordentlich zu versorgen, der im klapprigen, völlig verdreckten  Hänger Tiere anliefert, die wundgelegen sind, abgemagert und krank. Und dagegen gibt es große Rinderbetriebe (per Definition: Massentierhaltung), beispielsweise im Nachbarland Tschechien, die riesige Weideflächen haben, auf denen die Tiere das ganze Jahr über stehen und die vor Gesundheit und Kraft nur so strotzen. Auf dem Papier könnte man aber beide Betriebe so bezeichnen, wie wir es beispielhaft oben getan haben. Das zeichnet ein ganz anderes Bild als es in Wahrheit ist, oder?

Unsere Rat: Halte Dich nicht zu sehr fest an Werbeaussagen oder Floskeln, an bestimmten Wörtern, die Du meinst unbedingt lesen zu müssen auf dem Etikett. Oft zerfällt vieles bei genauerem Hinsehen zu einem kleinen Häufchen Nonsens. Die Hintergründe sind für Dich als Laie oft schwer zu überblicken. Statt alles selber beurteilen zu wollen versuche es vielleicht damit zu beurteilen, was Du vom Hersteller hältst, den Du vor Dir hast.

Auch das beste Futter kann für Dein Tier ungeeignet sein

Jetzt hast Du Dir ein tolles Futter eines tollen Herstellers rausgesucht, hast einen Beutel im Internet bestellt und nun hat Dein Hund Durchfall oder Deine Katze mag es nicht fressen. Und jetzt? Hast Du Dich geirrt und das Futter ist doch nicht so toll? Nicht unbedingt. Denn genau wie ein Schweinebraten für Dich nicht in jeder Situation passend ist, so ist auch ein Futter in manchen Situationen nicht geeignet. Und das hat tatsächlich sogar häufig nicht so viel mit dem Futter zu tun. Machmal natürlich aber auch schon.

Ein Welpe braucht beispielsweise ein anders zusammengesetztes Futter als ein erwachsenes Tier – zumindest beim Hund. „Wie, nur beim Hund“, fragst Du vielleicht, „Ich sehe oft auch Welpenfutter für Katzen.“ Ja, das stimmt, das nennen die Hersteller dann „Kittenfutter“. Aber ernährungsphysiologisch macht das überhaupt keinen Sinn. Einen etwas anderen Nährstoffbedarf hat ein Katzenwelpe im Vergleich zum adulten Tier schon – er will ja wachsen und braucht dafür Bausteine (Proteine) und einen agilen Stoffwechsel. Aber anders zusammengesetzt sein muss das Futter deswegen nicht, da auch ausgewachsene Katzen ein sehr hochwertiges und reichhaltiges Futter benötigen. Ein gutes Katzenfutter ist daher für alle Altersstufen geeignet, vergiss Kittenfutter. Warum manche Hersteller das anbieten? Frag nicht uns, frag sie …

Wenn Dein Tier krank ist, braucht es vielleicht anderes Futter

Aber nicht nur das Alter spielt eine Rolle, es gibt Zeiten, in denen Dein Tier z. B. auch mal krank ist. Dann kann es sinnvoll oder sogar notwendig sein, die Fütterung darauf anzupassen. Oft macht sich das nur an Kleinigkeiten bemerkbar, z. B. indem sich das Fressverhalten ändert. Dann ist es wichtig, dass man mal ein paar Dinge abklopft und schaut, ob die Fütterung angepasst werden muss. Häufig haben Verdauungsprobleme nichts mit dem Futter zu tun. Bei uns rufen häufig Leute an, die schnell auf unser Futter wechseln wollen, weil der Hund das alte auf einmal „nicht mehr verträgt“.  Wir freuen uns natürlich, wenn Deine Tiere unser Futter fressen dürfen, aber man muss fair bleiben: Immer mal wieder steckt etwas ganz anderes dahinter, wofür das alte Futter gar nichts kann. Da ist es uns erstmal wichtig, dass wir diese Grundursache herausfinden. Danach kannst Du Dich immer noch entscheiden, Dr. Berg mal auszuprobieren. Aber dann aus freien Stücken und nicht weil Du denkst, es wäre nötig.

Futterberatung, nicht einfach „Kundenservice“

Im Lauf des Lebens mit Deinem Hund oder Deiner Katze wirst Du es immer mal wieder mit Situationen zu tun haben, in denen ein Futter nicht so gerne gefressen wird, in denen sie Durchfall haben oder sich erbrechen müssen. Hierfür gibt es ganz vielfältige Gründe, die oft gar nichts mit dem Futter selber zu tun haben. Stell Dir das bei Dir vor: Wenn Du Bauchweh hast und vorher Dein Lieblingsessen gegessen hast, dann würdest Du auch nicht sagen: „Nie wieder Spaghetti Bolognese!“ oder „Keine Pommes mehr!“ Genau so ist das mit dem Futter für Deine Tiere auch.

Klar, natürlich rufen auch bei uns Leute an und sagen: „Hey, ich will Euer Futter für meine Katze kaufen, weil sie seit gestern erbricht und wir glauben, dass sie das alte Futter nicht mehr verträgt.“ Ehrlich gesagt, die Wahrscheinlichkeit, dass das wirklich etwas mit dem bisherigen Futter zu tun hat, ist sehr gering. Und genau so sagen wir das dann auch. (Wenn Du Dich bei uns schon einmal mit so einem oder einem ähnlichen Problem gemeldet hast, wirst Du das bestätigen können.) Zugegeben, es wäre einfach Dir in so einem Gespräch unser Futter zu verkaufen, aber uns geht es hier um etwas anderes: die Gesundheit Deines Hundes oder Deiner Katze. Und deswegen denken wir erst darüber nach und versuchen Dir da weiterzuhelfen. Und erst dann erzählen wir Dir auch gerne etwas über unser Futter. Glaubst Du nicht, dass wir da so sind? Teste uns doch mal …

  1. Manipulation? Nein danke!

Häufig werden auch Pseudo-Qualitätsmerkmale verwendet, z. B. „nachhaltig“ oder „artgerecht“. Diese Aussagen haben aber i. d. R. nichts mit dem zu tun, was Du Dir darunter vorstellst. Keine Frage, wer will nicht in einer Welt leben, in der rücksichtsvoll gegenüber der Natur gewirtschaftet und fairer Handel betrieben wird? Wir schon! Aber das sind große gesellschaftspolitische Themen, die sich nur schrittweise und unter großen Mühen ändern lassen. Der Status quo ist sicher weit davon entfernt. Wenn Du also auf einem Futter „artgerecht“ liest, dann nur deshalb, weil Dir damit ein gutes Gefühl gemacht werden soll – wohl wissend (oder auch unwissend, beurteile selber, was schlimmer ist), dass Dir das gute Gefühl nur vorgegaukelt wird. Das ist nichts anderes als Manipulation. Findest Du das okay?

Welche Kompetenz und Qualifikationen jemand hat, der das Futter für Deine Tiere macht, sollte Dich dagegen mehr interessieren. Es ist schön, wenn ein Futter als „von Tierfreunden für Tierfreunde“ beworben wird, aber für eine gute Fütterung garantiert das nicht. Oder lässt Du Dir von einem „begeisterten Autofahrer“ die Motorelektronik überprüfen, statt in einen Fachbetrieb zu fahren? Wenn Dein Kind krank ist, gehst Du dann zu jemandem, der an einem Wochenende einen Kurs zu „Kinderkrankheiten“ belegt hat oder fährst Du mit ihm zum Arzt? Denk daran: Ein Alleinfutter, das Deine Tiere vollständig ernähren soll, muss mehr können als nur gut schmecken.