Gutes Katzenfutter – Was ist das überhaupt?

Gutes Katzenfutter – Was ist das überhaupt?

Oft melden sich Katzenbesitzer bei uns, weil sie ein gutes Katzenfutter suchen. Aber was ist das überhaupt? Im Internet kursieren darüber vielerlei Meinungen und es wird mit Begrifflichkeiten um sich geworfen, die einen oftmals mehr verwirren als aufklären.

Ein gutes Katzenfutter ist bedarfsdeckend!

Ein gutes Katzenfutter ist in erster Linie ein bedarfsgerechtes Futter, das die Ernährungsbedürfnisse von Katzen deckt. Das bedeutet, dass dazu gehören: Proteine, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Taurin. Um zu erkennen, ob ein Katzenfutter alle Nährstoffe enthält, lohnt sich ein Blick auf die Katzenfutterverpackung. Ein gutes Katzenfutter ist als Alleinfutter deklariert. Außerdem müssen Vitamine, Mineralstoffe und Taurin als ernährungsphysiologische Zusatzstoffe beigefügt sein, denn Vitamine und Taurin gehen bei der Herstellung kaputt und Mineralstoffe sind in den Rohstoffen teils sehr schwankend enthalten. Damit im Endprodukt also genügend davon enthalten ist, müssen sie zugesetzt werden.

Wenn es Dich tiefergehend interessiert, warum Zusatzstoffe in einem guten Katzenfutter wichtig sind, dann schau Dir gerne auch noch unser Video dazu an.

 

Dazu kommt, dass Katzen reine Fleischfresser (Carnivora) sind und deswegen ein paar Unterschiede im Stoffwechsel im Vergleich zum Hund besitzen, der ein Allesfresser ist.

Hier der Vergleich:

Katze Hund
→ gewinnt ihre Energie hauptsächlich aus Protein und Fett, Glukose können sie aus Proteinen herstellen → gewinnt seine Energie hauptsächlich aus Kohlenhydraten
→ benötigt viele Proteine und viel Fett → benötigt Protein und Fett in moderater Menge
→ benötigt Taurin → kann Taurin selber herstellen
→ benötigt Arachidonsäure (essentielle Fettsäure bei der Katze) → kann Arachidonsäure selber herstellen
→ kann kein Vitamin A herstellen → kann Vitamin A selber herstellen
→ kann kein Niacin herstellen → kann Niacin selber herstellen

Wie erkenne ich, ob ein gutes Katzenfutter bedarfsdeckend ist?

Es kommt bei gutem Katzenfutter also an oberster Stelle darauf an, dass es bedarfsdeckend ist für die Katze. Die Bedarfswerte für Katzen sind bekannt! Um ein gutes Katzenfutter für gesunde Katzen von einem schlechten Futter zu unterscheiden, kann man sich an folgenden Werten orientieren:

Katzenfutter Nassfutter Katzenfutter Trockenfutter
Proteingehalt > 7 > 26
Fettgehalt > 4 > 9
Rohfaser < 1 < 5
Rohasche > 3 < 10
Zusatz von Vitaminen, Mineralstoffen und Taurin ja ja

Nochmal zum Nachdenken: Bedarf versus Qualität

Es kommt also gar nicht mal so sehr darauf an, aus welchen Rohstoffen das Futter gemacht ist, sondern welche Nährstoffe drin sind. Über diese wichtig Unterscheidung lohnt es sich, kurz darüber nachzudenken:

Rohstoffe sind z. B. das Hühnerfleisch oder Lachsfleisch, also all die Zutaten, mit denen viele Hersteller gerne werben, weil sie so gut aussehen und sich so gut anhören und Du deshalb denken sollst: „Wow, so viele gute Sachen drin, das muss ja ein gutes Futter sein.“ Und genau deswegen werden Dir ja auch die ganzen Bildchen gezeigt oder gesagt: „Unser Futter ist mit Alpenhuhn, das macht es so besonders.“.

Nährstoffe sind die lebensnotwendigen Stoffe, die IN den Rohstoffen drin sind – oder eben nicht (also z. B. Proteine, Fette, die verschiedenen Mineralstoffe etc.). Deine Katze hat einen Bedarf an eben diesen Nährstoffen, und nicht an Rohstoffen. Das ist wichtig, dass Du Dir das nochmal klar machst! Wenn ein Katzenfutter beispielsweise zu wenig Taurin enthält, dann wird Deine Katze durch diese Mangelernährung krank werden, ganz egal, ob ansonsten nur das feinste Fischfilet drin ist und Fleisch von den glücklichsten Hühnern. Bei Hunden gilt natürlich das Gleiche.

Dass die Nährstoffe so wichtig sind, ist auch der Grund, warum manche Futter, die aus eher minderwertigen Komponenten bestehen, trotzdem in Futtertests gut abschneiden: weil dort fast ausschließlich die Nährstoffgehalte überprüft werden. (Dass die Gesamtqualität des Futters aber nicht stimmt, darüber sagen solche Tests leider nichts aus.)

Warum ist die Qualität der Rohstoffe trotzdem wichtig ist

Die Qualität der Rohstoffe im Katzenfutter, also des Fleischs und anderer verwendeter Zutaten, ist natürlich auch wichtig. Aber es ist gar nicht so einfach zu sagen, was Qualität wirklich ist (deswegen testet beispielsweise Stiftung Warentest auch fast ausschließlich die Nährstoffe und bewertet nicht die Qualität!). Einigen kann man sich aber sicher darauf, dass ein gutes Futter so viele Nährstoffe wie möglich aus den natürlichen Rohstoffen erhalten sollte. Und das geht nur mit nährstoffreichen, hochwertigen Ausgangsstoffen, wie Fleisch und Gemüse.

Was heißt das Ganze nun für die Fütterung von Katzen?

Katzen sind reine Fleischfresser. Sie benötigen hauptsächlich Proteine und Fette. Ihre Energie gewinnen Katzen im Regelfall aus diesen Grundbausteinen. Ganz anders ist es bei Hunden: diese gewinnen ihre Energie hauptsächlich aus Kohlenhydraten!

Aus diesem Grund brauchen Katzen keine Kohlenhydrate in ihrem Futter, wobei sie in der Lage sind, diese zu verdauen. Gutes Nassfutter für gesunde Katzen beinhaltet deswegen keine Kohlenhydrate (z. B. Getreide, Kartoffeln, Reis usw.). Gutes Trockenfutter für Katzen enthält nur so viel Kohlenhydrate, wie für die Herstellung benötigt wird.

Wie erkenne ich, ob die Qualität eines Katzenfutters gut ist?

Vorsicht: Qualität heißt nicht, dass ein paar schöne Bildchen auf dem Etikett abgebildet sind oder Pseudo-Merkmale draufstehen! Vorsicht auch vor „modernen“ Herstellern, denen zur Beurteilung des wichtigsten Kriteriums eines guten Futters – der Nährstoffversorgung – die Kompetenz fehlt. Diese lassen sich ein Futter zusammenmischen, dessen Rezeptur sie nicht entwickelt haben und nicht beurteilen können, und konzentrieren sich dann darauf, Dir eine tolle Story zu erzählen, die sich gut anhört. Bleibe skeptisch gegenüber solchen „Marketing-Herstellern“.

In der Zusammensetzungsliste auf dem Etikett steht, woraus das Katzenfutter besteht. Diese Deklaration kann der Hersteller in Sammelbegriffen abgeben (z. B. Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse) oder er kann die tatsächlich verwendeten Rohstoffe aufzählen in absteigender Reihenfolge (halboffene Deklaration).

Prinzipiell ist es sinnvoll, wenn Du verstehst, was in deinem Futter drin ist. Bei Katzenfutter mit Inhaltsstoffen, die Du nicht kennst, solltest Du skeptisch sein.

Unsere FELIKATESSEN

Unsere FELIKATESSEN lassen sich zu Recht als gutes Katzenfutter bezeichnen. Sie sind bedarfsdeckend, aus hochwertigen Rohstoffen hergestellt und: die Akzeptanz bei den Katzen ist hoch! Bei Dr. Berg Tiernahrung gibt es zwei Sorten Trockenfutter und zwei Sorten Nassfutter für gesunde Katzen. Natürlich gibt es auch Leckerlis (love-Hühnerbrust und love-Hühnermagen), Nassfutter für kranke Katzen, beispielsweise unser pro-NIERE für nierenkranke Katzen oder unsere pro-SCHONKOST für Katzen mit Magen-Darm-Problemen.

FELIKATESSEN Trockenfutter für gesunde Katzen

Schauen wir uns zuerst einmal unsere FELIKATESSEN Trockenfutter für gesunde Katzen an. Diese gibt es in zwei Sorten: FELIKATESSEN Huhn & Lachs und FELIKATESSEN Kaninchen & Rind.

 

FELIKATESSEN Trockenfutter

Huhn & Lachs

FELIKATESSEN Trockenfutter

Kaninchen & Rind

Alleinfutter? ja ja
Altersgruppe? für alle Altersklassen für alle Altersklassen
Proteinquellen? Huhn 39 %,

Lachs 12 %,

Kaninchen 36

Rind 13 %

Fettquellen? Geflügelfett 13 %

Lachsöl 1 %

Geflügelfett 13 %

Lachsöl 1 %

Kohlenhydratquelle? Kartoffeln 33,5 % Kartoffeln 33,5 %
Sonstige Zutaten? Kamille 0,02 % Hagebutte 0,02 %

 

Das hinzugefügte Lachsöl enthält einen hohen Anteil an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken entzündungshemmend und immunmodulierend, also positiv auf das Immunsystem.

 

 

Durch die schlanke Rezeptur sind die beiden Trockenfutter auch für Katzen mit Unverträglichkeiten oder empfindliche, ernährungssensible Katzen bestens geeignet!

Hierzu noch 3 wichtige Fakten über Trockenfutter, die du als Katzenbesitzer beachten solltest:

  • Trockenfutter hat weniger Wasser als Nassfutter!
  • Trockenfutter hat mehr Kalorien als Nassfutter!
  • Trockenfutter kann genauso hochwertig (oder minderwertig) sein wie Nassfutter.

Zu diesen 3 Fakten haben wir bereits ein interessantes Video für Dich gedreht:

 

FELIKATESSEN Nassfutter für gesunde Katzen

Und für alle, die gutes Katzenfutter in Form von Nassfutter suchen, gibt es unsere FELIKATESSEN auch als Nassfutter für gesunde Katzen: in den Sorten FELIKATESSEN Huhn & Lachs und FELIKATESSEN Pute & Ente! Hier findest Du alle Infos auf einen Blick:

 

FELIKATESSEN Nassfutter

Huhn & Lachs

FELIKATESSEN Nassfutter

Kaninchen & Rind

Alleinfutter? ja ja
Altersgruppe? für alle Altersklassen für alle Altersklassen
Proteinquellen? Huhn 60 %

Lachs 15 %

Pute 60 %

Ente 15 %

Fettquelle? Rapsöl 0,5 % Rapsöl 0,5 %

 

Beide Nassfutter für gesunde Katzen überzeugen mit einem hohen Fleischanteil von 75 % und beinhalten keine Kohlenhydratquelle.

 

 

Auch bei unseren Nassfuttern für gesunde Katzen gilt: Sie enthalten hochwertige und hochverdauliche Proteinquellen und haben eine hohe Akzeptanz! Fast alle Katzen fressen unsere FEILIKATESSEN sehr gerne!

Übrigens: Nassfutter enthält – wie der Name schon sagt – viel Feuchtigkeit. Daher beinhalten 100 g Trockenfutter auch 3 x mehr Energie und Nährstoffe als 100 g Nassfutter. Warum das so ist, siehst Du hier in unserem Video:

 

Wie kann man nun gutes Trockenfutter mit gutem Nassfutter vergleichen?

Für Tierbesitzer ist es wichtig zu wissen, dass man die analytischen Bestandteile (Proteingehalt, Fettgehalt usw.) von Trocken- und Nassfutter nicht 1:1 miteinander vergleichen kann. Der Grund ist, dass Trockenfutter und Nassfutter sehr unterschiedliche Feuchtigkeitsgehalte aufweisen.

Um die Werte vergleichen zu können, muss man sie vereinheitlichen, sprich auf die Trockensubstanz umrechnen. Dazu multipliziert man den Analysewert des Nassfutters mit dem Faktor 4. Zu dem Wert des Trockenfutters addiert man 10 %. Wie das genau funktioniert, erklärt Dir Dr. Gregor Berg verständlich hier:

 

 

Warum gutes Katzenfutter bei Dr. Berg Tiernahrung zu finden ist

Warum gutes Katzenfutter bei uns zu finden ist, ist leicht zu beantworten: wir sind Tierärzte und wissen was in ein Katzenfutter rein muss, damit es bedarfsdeckend ist und von der Qualität her so ist, wie es sein soll. Warum Tierärzte das wissen? Weil es im Studium die Fächer Tierernährung und Futtermittelkunde gibt, Lebensmittelhygiene und Schlachtung große Teile des Studiums ausfüllten und wir Tierärzte deswegen rundherum ausgebildet sind. Zusätzlich kennen wir uns aus mit dem Körper von Hund und Katze und wissen, was sie brauchen.

Du hast noch weitere Fragen zu unseren Katzenfuttern? Melde Dich gerne jederzeit, telefonisch unter 09944-3076142 oder per E-Mail an info@dr-berg-tiernahrung.de!

 

Jetzt kommentieren!